Hageverwürger - Narrenzunft Deißlingen e.V.

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Hageverwürger

Hageverwürger
Das nach dem Entwurf von Romuald Hengstler und Albert Haller
im Jahre 1962 gefertigte Narrenkleid besteht aus einem blauen Hemd,
weißer Hose und roten Kniestrümpfen. Schwarze Schuhe sind dabei unbedingt zu tragen.

Die handgeschnitzte Holzmaske ist einheimischen Originalen nachgebildet,
sie ist ein Teil des Kopfstückes das echte Hörner krönt.

Das Hauptstück des Kleides besteht aus einem vorn und hinten
nach unten spitz auslaufenden Fell eines Rindviehs,
das mit zahlreichen Narrenschellen besetzt ist.
Eine Kette verbindet die vorderen Teile des Felles.
Als Erinnerung an die Verwürger
dieses edlen Tieres baumelt vorne ein Strick.

Bunte Taschentücher, gleichfalls an der Kette befestigt,
erinnern an die traurige Begebenheit.

Nasenringe aus Brezelteig verteilen die mit weißen Handschuhen bekleideten
Narren aus dem Korb und das bunte Narrenbuch
wird gern beim „Aufsagen“ der unterm
Jahr Geschehenen Narrenstückle zur Hilfe genommen

Nachdem jahrelang der alte Jägermarsch als Narrenmarsch gespielt wurde,
komponierte im Jahre 1954 Otto Sauter den jetzigen Deißlinger Narrenmarsch,
der von Romuald Hengstler 1969 mit Text unterlegt wurde, in dem es lautet:

„As greeschte Fäscht im Johr, des fierad miar mit Hoarn“
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